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º Der Ahnentopf

14.02.2010 ºDryade

Einen Ahnentopf haben viele Mensch auf ihrem Ahnenaltar stehen.
Es ist eine (Keramik)Schale (oft mit Deckel) in der  man Erinnerungen, Fotos oder andere Gegenstände aufbewahren kann, die einen mit den eigenen Ahnen verbinden. Er stellt Quasi eine Brücke zwischen uns und unseren Ahnen dar und ist ein Mittel über das man sich mit seinen Ahnen austauschen und sie ehren kann. Mit dem sogenannten Ahnentopf gibst du deinen Ahnen einen Ort in deinem Leben, an dem sie “wohnen” können.

Der Topf wird zunächst einmal gereinigt, dies kann man mit Salz oder mit einer Räucherung tun, ganz wie es sich am besten anfühlt. Dann füllt man in den Topf ein wenig Erde, von deiner Heimat. – Heimat meint den  Ort der sich für dich nach Heimat anfühlt, es muss nicht zwingend auch der Ort sein, an dem deine Ahnen gelebt haben. Anschließend legst du Erinnerungstücke in den Topf und bittest deine Ahnen in einem Weihe-Ritual dich zu begleiten und zu unterstüten.

Wenn du Hilfe braucht oder den Rat deine Ahnen suchst, dann schreibst du deinen Wunsch auf einen Zettel, oder sprichst ihn “in den Ahnentopf” und bittest deine Ahnen um Hilfe. Wichtig ist, das du dein Anliegen mit dem Schließen des Deckels “losläßt” und auf die Hilfe deiner Ahnen vertraust.
Außerdem solltest du deine Ahnen regelmäßig beschenken und ihnen für ihre Unterstützung Danken. Dies kann man mit einer kleinen Räucherung tun, mit einer angezündeten Kerze oder auch in dem du ihnen eine Opfergabe (vielleicht eine Blume die deine Großmutter gerne mochte o.ä.) in den Ahnentopf legst. Deiner Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Wichtig ist das die Energie zwischen dir und deinen Ahnen im Fluss bleibt und du den Kontakt zu ihnen hälst. Im Gegenzug lassen dich deine Ahnen an ihrer Weisheit und ihrem Reichtum teilhaben.

º Räucherschnüre

16.01.2010 ºDryade

Immer wieder werde ich gefragt was genau Räucherschnüre sind, wie man sie räuchert und wo sie ihren Ursprung haben.

Räucherschnüre werden ähnlich zum Räuchern verwendet wie Räucherstäbchen.
Sie bestehen aus fein zerkleinerten Räucherkräutern und Gewürzen, die in dünne Papiere gedreht und anschließend zu einer “Schnur verflochten” werden.
Sie kommen im Gegensatz zu herkömmlichen indischen Räucherstäbchen ohne ein stabilisierende Holz (um das die Räuchermischung geklebt wird) und auch ohne Klebstoffe aus.
Dies ist ein großer Vorteil für das Aroma der Räucherschnüre. Es ist unverfälschter und man riecht vor allem die Kräuter und Gewürze. Sie werden in der Regel nicht mit Aromastoffen versetzt und haben eine ursprünglichere Duftnote als die meisten, aromatisierten, Räucherstäbchen.

Zum Räuchern werden sie endweder aufgehangen (an einem Hacken oder einem Nagel über einem Ascheteller) oder in eine Räucherschale mit Sand gesteckt. Dann zündet man die Spitze an, bläst die Flamme aus und lässt die Schnur langsam verglimmen.
Der Rauch sollte (wie bei allen anderen Räucherstäbchen auch) nicht direkt inhaliert werden.
Wenn man im Haus oder in einem Raum räuchert, ist es ratsam ein Fenster zu öffnen und nach dem Räuchern kurz zu lüften. So lüftet man den Rauch aus dem Raum, das Aroma bleibt aber erhalten.

Räucherschnüre (in unterschiedlicher Herstellung) werden vor allem in schamanischen Räucherritualen verwendet. Sie werden von Schamanen ähnlich eingesetzt wie Räucherzöpfe.  Sie sind aber in ihrem Aroma feiner und weniger “rauchig”  als Räucherzöpfe und erfreuen sich daher auch  in westlichen Räucherritualen immer größerer Beliebtheit.
In Deutschland sind derzeit vor allem Räucherschnüre aus Nepal (meist  in den Manufakturen der Exiltibetaner gefertigt) im Handel.

º Das Räucherabo im Januar

03.01.2010 ºDryade

Liebe Räucherfreunde,
lange habe ich überlegt welches Räuchwerk das erste im neuen Jahrzehnt werden soll. Meine Wahl ist auf den Beifuß und einen afrikanischen Weihrauch gefallen. Sie haben beide einen aromatischen Rauch. Der Weihrauch reinigt und schafft Platz für neue „Energien“ während der Beifuß uns auf die Visionssuche begleitet.

Doch nun sind die Päckchen , gepackt und können sich schon morgen auf den Weg zu ihren Empfängern machen.
Ich wünsche allen Abonnenten viel Spaß beim Räuchern.

Weihrauch aus dem Sudan
Weihrauch ist das meist verbreitetste Räucherharz schlecht hin. Er reinigt die Umgebung von unangenehmen Gerüchen und klärt die Atmosphäre, z.B. nach einem Streit, einer Krankheit oder nach unangenehmen Besuch.
Weihrauch aus dem Sudan kommt in der Regel aus dem alten Weihrauchgärten im Gebieten von Punt. Dieser Weihrauch ist im Geruch her sehr viel intensiver und hat ein dunkleres Aroma als zum Beispiel Weihrauch aus Indien.

Beifuß
Beifuß ist eine der ältesten Räucherpflanzen Europas. Die Kelten verehrten ihn als Pflanze, die böse Geister vertreibt. Und auch heute räuchert man vielerorts zur Sonnenwende noch mit Beifuß um alles Übel des vergangenen Jahres „los zu werden“.
Beifuß ist Bestandteil vieler Schutzräucherungen, außerdem soll er die Hellsichtigkeit fördern können und uns auf Visonssuchen begleiten..

º Weihnachtsmarkt in Hoffnungsthal

11.12.2009 ºDryade

Am kommenden Sonntag findet wieder der gemütliche kleine Weihnachtsmarkt ihr in Rösrath – Hoffnungsthal statt. In diesem Jahr werde ich auch wieder mit einem Stand von Dryades Garten mit dabei sein.

Den ganzen Nachmittag habe ich geräumt und sortiert und nun warten die Transportkörbe voller leckerem Räucherwerk auf ihren großen Auftritt am Sonntag.

Der Markt findet auf dem Schulhof der Grundschule, direkt an der Hauptstraße statt. Er hat von 10-18 Uhr geöffnet und lohnt auf jeden Fall einen Besuch :-)

Ich freue mich schon darauf neue und alte Stammkunden von Dryades Garten persönlich zu treffen. Bis dahin, habt eine schöne Adventszeit!

º Das Räucherabo im Dezember

04.12.2009 ºDryade

…. ist seit gestern auf dem Weg zu seinen Empfänger/innen.
Mit Myrrhe und Tonkabohen steht es ganz im Zeichen einer ruhigen und gemütlichen vor Julzeit.
Und dann haben wir für euch als kleine Julüberaschung eine kleine Portion unserer neusten Räuchermischung, dem „Göttinnenweihrauch“ mit eingepackt. – Wir sind total begeistert von dieser neuen Mischung & freuen uns schon auf Euer Feedback.

Myrrhe
Die Myrrhe ist ein Räucherharz, das eine alte Tradition hat und in vielen Mythen der unterschiedlichsten Völker eine große Rolle spielt. Es wurde wegen seinem Duft, seiner kosmetischen und seiner heilkräftig Wirkung schon seit altersher geschätzt.
Als Räucherwerk wirkt sie erdend und entspannend. Ihr Duft schaffte eine gemütliche und ruhige Atmosphäre, hilft uns nach einem anstrengenden Tag „abzuschalten“ oder bei einer Meditation unsere Mitte zu finden..
Myrrhe findet in vielen Räucherischungen Verwendung und sollte in keinem Räucherregal fehlen.

Tonkabohne
Tonkabohnen haben als Räucherwerkeinen würzig/süßen Duft der an Vanille mit Waldmeister erinnert. Ein Duft der sehr gut in gemütliche Räucherungen der Julzeit passt.
Zum Räuchern verwendet man die ganze Bohne, sie wird vor dem Räuchern am besten über einer Muskatreibe fein zerrieben oder mit einem scharfen Messer in kleine Stücke geschnitten.
Eine Räucherung mit Tonkabohnen wirkt wie Balsam für die Seele, ihr Duft kann uns außerdem helfen, neuen Mut zu schöpfen und Ängste zu überwinden.