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º Adlerholz

12.05.2010 ºDryade

… auf Arte gibt es diese Woche eine spannende Doku über Adlerholz zu sehen.

http://plus7.arte.tv/de/1697660,CmC=3210130,scheduleId=3162640.html

“Einige der Düfte, die aus der Duftpalette des Adlerholzes gewonnen werden, zählen zu den teuersten Parfüms der Welt. Der Adlerholzbaum, der vor allem in Südostasien vorkommt, ist aufgrund von Raubbau vom Aussterben bedroht. Die Dokumentation mahnt eindringlich, die Schätze der Natur nicht dem Profitstreben zu opfern.”

º Palo Santo Räucherhölzer

23.04.2010 ºDryade

Das “Palo Santo“  – “Heilige Holz” (oder botanisch ” Bursera graveolens)” wird dem Planeten Neptun und dem Element Feuer zu geordnet.

Der Palo Santo Baum ist eher ein Strauch, er wird aber dennoch bis zu 15 Metern hoch.  Ursprünglich stammt der Baum von der Insel Santa Crzus, aber er ist auch schon seit vielen Jahrhunderten in den Waldregionen von Peru und Ecuador heimisch.  Der Palo Santo Baum ist auch der Lieferant für den beliebten südamerikanischen Copal (im Handel ist sowohl Copal von lateinamerikanischen Brusera Bäumen, als auch von asiatischen und amerikanischen erhältlich).
Bei den Atzteken war das Palo Santo unter dem Namen “Copalcoahuitl” bekannt,  der Duft des Harzes soll böse Geister vertreiben und gute Geister anziehen. Die Verwendung von Palo Santo  als Räucherholz zur Reinigung und Klärung, hat unter der indianischen Bevölkerung Amerikas eine lange Tradition.
Der charakteristische Duft (leicht süsslich mit einem Hauch von Kokos) des Harzes entwickelt sich beim Verglühen des in handgeschnittene Stäbchen gespaltenen Holzes. Man zündet dazu ein Ende eines Stabes an und lässt es so lange anbrennen, bis man etwas Glut sieht. Meistens wird auch das heiss und flüssig werdende Harz sichtbar. Dann wedelt man es aus und geht mit dem rauchenden Palo SantO durch das Zimmer oder die Wohnung, um sie so zu reinigen. Anschliessend legt man das Stückchen in einem feuerfesten Schälchen ab und lässt es ausglühen. Dabei gilt aus Sicherheitsgründen zu beachten, die Räucherstelle stets beaufsichtigt zu lassen. Man kann die Holzstäbe immer wieder verwenden, bis sie völlig verkohlt bzw. niedergebrannt sind.
Es heisst, die bösen Geister scheuen diesen Duft, wogegen die Guten von ihm angezogen werden. Das Aroma verhilft spirituelle Augenblicke, Meditation und Kontemplation zu vertiefen.
In diversen Regionen Südamerikas wird Palo Santo zur Unterstützung der Heilung von Krankheiten und zur Reinigung der Luft in geschlossenen Räumen (Herstellung von mit positiver Energie geladener Atmosphäre) verwendet.

Die Palo Santo Räucherhölzer sind ein reines Naturprodukt, dem keinerlei Zusätze dem Holz beigemischt werden. Der ausströmende Duft stammt einzig und allein von dem im Baum selbst enthaltenen Harz. Die Palo Santo-Bäume, die der Gruppe der Copalbäume zugehörig sind, werden nicht abgeholzt, sondern es werden die trockenen, auf dem Boden liegenden Äste aufgesammelt. Diese werden als Stäbchen oder Span für Räucherzwecke aufbereitet.

º Neu: Das Räucherwerk Probierset

15.04.2010 ºDryade

… in der vergangene Woche hat eine liebe Kundin angefragt ob wir ihr eine kleines Auswahl unserers Räucherwerks als Probierset zusenden können. Die Idee hat uns so gut gefallen, das wir solch ein Probierset direkt in unsere Sortiment aufgenommen haben :-) .

Nun könnt ihr euch je nach Lust 10 oder 20 verschiedene Räucherstoffe aus unserem Sortiment aussuchen und sie als Probierset bestellen.
Euer Set wird direkt nach der Bestellung, individuell für euch abgefüllt.  Ihr erhaltet dann von jedem Räucherwerk eine kleine Portion, die ungefähr für eine Räucherung reicht.

Wir finden die Idee sehr gut, denn so könnt ihr unsere einzelnen Räucherstoffe näher kennen lernen ohne sie nur den Namen nach,  in  größeren Mengen kaufen zu müssen. An dieser Stelle nochmal ein liebes Dankeschön für die Anregung!

Wir wünschen euch  auf jeden Fall viel Spaß beim Probeschnuppern :-)

º Weihrauch

10.04.2010 ºDryade

Weihrauch

Weihrauch ist das Harz der Weihrauchbäume. Weihrauchbäume sind relativ kleinen und wachsen oft spiralförmig. Ihre Heimat sind raue Wüstenrandgebiete mit kargem sonnen getrocknetem Boden in Indien, auf der arabischen Halbinsel und in Afrika.Sie werden bis zu 8m hoch und bilden große Blütenstände aus.

Die Weihrauchernte beginnt je nach Region zwischen März und Mai und dauert mehrere Monate lang.
Um das Harz zu gewinnen werden den Bäumen Schnitte an Stamm und Ästen zugefügt und das austretende Harz aufgefangen.
Es finden mehrere Ernten in Folge statt. Während der erste Erntevorgang meist nur ein sehr minderwertiges Harz ergibt,  wird schon in der zweiten Ernte (etwa drei Wochen später) eine bessere Ernte erreicht. Die Qualität des geernteten Weihrauchs wird mit jeder späteren Woche/Ernte immer  besser und reiner.
Die Harzausbeute pro Baum hängt vonder Größe und demZustand des Baumes, sowie von seinem Alter ab. Sie liegt zwischen  3 bis 10 kg Harz. Nach mehreren jährlichen Ernten erfolgt für den Baum eine mehrjährige Ruhepause.

Weihrauch ist das bekannteste und am weltweit verbreiteste Räucherwerk.
Er eigen sich auf Grund seiner klärende und antiseptischen Eigenschaft immer als Grundlage für Reinigungsräucherungen. Außerdem lässt sich Weihrauch sehr gut mit anderem Räuchwerk zu harmonischen Kreationen mischen und ist deshalb Grundlage für viele Räuchermischungen.

In der Medizin wird Weihrauch  schon lange verwendet, früher zur  Zeiten der Pest räucherte man  in Europa mit Weihrauch um die Ansteckungsgefahr zu verringern (denn Weihrauch wirkt antibakeriell), heute wird Weihrauch  vor allem in der Kosmetik undbei  Hauterkrankungen und zur Behandlung von rheumatischen Beschwerden oder Atemwegserkrankungen eingesetzt.
Als Räucherwerk eigent sich Weihrauch neben der energetischen Reinigung auch als Räucherung während der Meditation und Entspannung – da er uns für feine Schwingungen sensibilisiert.

Es gibt sehr viele verschiedene Weihrauch Qualitäten in Handel, ein wichtiger Unterschied zwischen den einzelen Sorten ist das Herkunftsgebiet des Weihrauchs. Außerdem ist auch Weihrauch mit unterschiedlichen zusatzstoffen im Handel (z.B. Rosenweihrauch) oder auch gefärbter Weihrauch für Räucherungen die z.B in der Farbmagie eingesetzt werden.
Interessant finde ich vor allem die unterschiedlichen Anbaugebiete des Weihrauches die dem Harz ganz unterschiedliche Noten verleihen. Der Weihrauch unterscheidet sich je nach Anbaugebiet in Optik und Geruch.
Am häufigsten findet man im Handel Weihrauch aus Indien und aus Afrika, oft aus dem Sudan und Eritra manchmalgibt es auch Weihrauch aus Somalia. Auch der Oman und Aden sind seit alterher bekannt für  ausgesprochen edelen und beliebten Weihrauch.

Der Weihrauch aus Indien ist in der Regel recht sanft und mild, seine Farbe ist hell weißgelblich,manchmal auch leicht gräulich. Er galt in der Antike als der klassische Weihrauch.  Er eignet sich meiner Erfahrung nach gut für ausgleichende und Meditative Räuchermischungen und wird auch im Ayurveda gerne verwendet.

Weihrauch aus dem Oman hat einen frischen Duft mit einer leichten Würze und hat einen sehr intensiven Duft da er reich an ätherischen Ölen ist. Er gehört heute zu dem am meisten verwendeten Weihrauchsorten und ist in vielen “fertigen” Räuchermischungen zu finden.

Weihrauch aus dem Sudan gibt Räuchermischungen eine frische, leicht zitronige Note. In der Regel hat er eine hellbraune, gelbliche Färbung.
Ich mische ihn gerne mit Blüten und anderem “luftigen” Räucherwerk.

Weihrauch aus Eritea duftet süß und würzig, seine Farbe ist leicht bräunlich bis goldgelb. Er hat eine sehr süße balsamische Note. Ich verwende ihn gerne in festlichen und edelen Räuchermischungen. Aber auch pur ist er für mich ein wahrer Genuss.

Weihrauch aus Somalia ist auch unter dem Namen “Cateri-Weihrauch” im Handel. Er zeichnet sich  durch seine sehr helle, beige Farbe aus und verleiht der Räucherung einen balsamischen, leicht citrusartigen Duft.


º Eine erdende Räucherung mit Engelwurz

10.04.2010 ºDryade

…. heute steht mir die Laune nach einem erdigen und bodenständigen Räucherwerk.

Deshalb habe ich mich für eine Räucherung mit der “Engelwurz”  entschieden. Engelwurz ist ein der vielen Heimischen Räucher- und Heilpflanzen  und ist auch unter dem Namen “Angeika” bekannt. Sie wurde seit Altersher wegen ihrer Heilkräfte und als Schutzpflanze geschätzt .
Pur geräuchert hat sie ein sehr rauchen Duft, wem dieser zu stark ist kann auch zwei Teile Myhrre mit 1 Teil Angelikawurzel mischen.

Engelwurz (Angelica archangelica)
Beim Räuchern entwickelt die Wurzel der Angelika ein schweres, sehr erdiges Aroma, was wärmend und erdent wirkt. Ich räuchere Angelika gerne wenn ich mich erden möchte um den Kontakt zu Mutter Erde zu intensivieren.  Außerdem wird Räucherungen mit Angelika nachgesagt das sie bei Mutlosigkeit und Selbstzweifeln Wunder wirken können.
Die Angelikapflanze ist ein Doldenblütler, sie blüht mehrjährig und kann bis zu zwei Meter hoch werde. Ihre weißen Blüten verströhmen im Sommer einen intensiven und süßen Duft. Ich habe mittlerweile mehrer Angelikapflanzen im Garten und genieße es im Sommer von ihrem Duft umflutet zu werden.