º Der Ahnentopf
Einen Ahnentopf haben viele Mensch auf ihrem Ahnenaltar stehen.
Es ist eine (Keramik)Schale (oft mit Deckel) in der man Erinnerungen, Fotos oder andere Gegenstände aufbewahren kann, die einen mit den eigenen Ahnen verbinden. Er stellt Quasi eine Brücke zwischen uns und unseren Ahnen dar und ist ein Mittel über das man sich mit seinen Ahnen austauschen und sie ehren kann. Mit dem sogenannten Ahnentopf gibst du deinen Ahnen einen Ort in deinem Leben, an dem sie “wohnen” können.
Der Topf wird zunächst einmal gereinigt, dies kann man mit Salz oder mit einer Räucherung tun, ganz wie es sich am besten anfühlt. Dann füllt man in den Topf ein wenig Erde, von deiner Heimat. – Heimat meint den Ort der sich für dich nach Heimat anfühlt, es muss nicht zwingend auch der Ort sein, an dem deine Ahnen gelebt haben. Anschließend legst du Erinnerungstücke in den Topf und bittest deine Ahnen in einem Weihe-Ritual dich zu begleiten und zu unterstüten.
Wenn du Hilfe braucht oder den Rat deine Ahnen suchst, dann schreibst du deinen Wunsch auf einen Zettel, oder sprichst ihn “in den Ahnentopf” und bittest deine Ahnen um Hilfe. Wichtig ist, das du dein Anliegen mit dem Schließen des Deckels “losläßt” und auf die Hilfe deiner Ahnen vertraust.
Außerdem solltest du deine Ahnen regelmäßig beschenken und ihnen für ihre Unterstützung Danken. Dies kann man mit einer kleinen Räucherung tun, mit einer angezündeten Kerze oder auch in dem du ihnen eine Opfergabe (vielleicht eine Blume die deine Großmutter gerne mochte o.ä.) in den Ahnentopf legst. Deiner Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.
Wichtig ist das die Energie zwischen dir und deinen Ahnen im Fluss bleibt und du den Kontakt zu ihnen hälst. Im Gegenzug lassen dich deine Ahnen an ihrer Weisheit und ihrem Reichtum teilhaben.