º Räucherabo im April
05.04.2010 ºDryadeLiebe RäucherfreundeIn diesem Monat haben wir euch wieder zwei ganz besondere Räucherstoffe ausgewählt. Das Copalharz und die Kalmuswurzeln, ihnen beiden gemeinsam ist das sie sich hervorragend mit anderen Räucherstoffen kombinieren lassen und uns erlauben mit anderen Räucherstoffen zu experimentieren.
Wir wünschen euch viel Freude bei hoffentlich vielen spannenden Räucherexperimenten.
Copal Manila
Copal hat einen fruchtigen, zitronigen, hellen, fast schon Weihrauch ähnlichen Duft. Er wirkt reinigend und unterstützt geistige und spirituelle Arbeit.
Eine Räucherung mit Copal wirkt herzöffnent und klärt unsere Gedanken, so das wir zu tiefen Ruhe finden können.
Kalmus
Kalmus eignet sich hervorragend als Räucherwerk zur Meditation, da er unsere geistige Wahrnehmung sensibilisiert. Außerdem wird er oft auch für Heilungsweihrauch verwendet.
Der holzige und leicht ledrige Duft des Kalmus, fügt sich hervorragend in fast jede Räuchermischung hinein und hat die Gabe, geistige und sinnliche Schwingungen miteinander zu verbinden.
In China zählt Kalmus zu den glückverheißenden Pflanzen, die auch Glück anziehen soll.
º Lavendel als Räucherwerk
26.03.2010 ºDryadeDraußen regnet es wieder, die Frühlingssonne der letzten Tag scheint weit weg. Ein guter Tag um zuhause ein wenig aufzuräumen und auszumisten. Anschließend hatte ich zur Entspannung undfür den guten Duft eine leckere Räuchermischung aus Lavendel und Weihrauch auf dem Räucherstöfchen.
Lavendel eignet sich besonders gut als Räucherwerk zur sanften Reinigung und Klärung, es hat einen viel feineren und blumigeren Duft als die meisten Reinigungsmischungen (die traditionell oft aus Stoffen wir Kampfer, Wacholder, Fichte, Salbei u.a. gemischt werden).
Außerdem wehrt der Lavendel Insekten ab und hilft auch beim Mottenbefall (- da würde sich dann eventuell eine Räucherung aus Lavendel und Zedernholz anbieten.)
Neben der reinigenden und klärenden Eigenschaft wirkt Lavendel auch entspannend und eignet sich als Duft zur Meditation oder bei innerer Unruhe (zu diesem Zweck könnte man den Lavendel sehr gut mit Copal mischen).
Traditionell wurde Lavendel übrigens auch in vielen Mischungen für Kirchenweihrauch verwendet.
º Räucherwerk und seine Verwendung
22.03.2010 ºDryadeRäucherstoffe in der Übersicht
Für alle, die sich ihre Räucherungen lieber selber zusammenstellen möchten oder sich einfach informieren wollen, hier ein kurzer Überblick, welche Kräuter/Harze ich persönlich zu welchen Zwecken benutzt.
Entspannung:
Labdanum (nach Kopfarbeit)
Sandelholz
Hopfendrüsen und Styrax (bei Schlafschwirigkeiten)
Lavendel
neue Energie & Lebenskraft
Kalmus
Beifuß
Mastix
Lavendel
Reinigung
Salbei
Weihrauch
Kampher
Drachenblut (unheimlich energetisch!!!)
Fichtennadel/oder Harz
Wacholder
Konzentration
Weihrauch
Anis
Zeder
Zimt
Meditation
Dammar
Eisenkraut
Opoponax
Weihrauch
Myrte
Schutz
Drachenblut (gleichzeitig auch reinigend)
Opoponax
Kampher
Fichtenadeln /oder Harz
gute Laune
Styrax (entspannend)
Elimi (anregend)
Dammar
Propolis (wärmend)
für die Sinnlichkeit
Benzoe
Sandelholz (entspannte Atmosphäre)
Patchouli
Myrthe
Rose
emotionale Kriesen
Mastix
Benzoe (tröstend)
Elimi (Hoffnung und Neubegin)
Zeder (Selbstvertrauen)
Eisenkraut (bei Zukunftsangst und gib neuen Mut)
Diese Liste erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit, viel mehr ist es ein grober Überblick über die Möglichkeit der Räucherns.
º Räuchern mit Räucherstäbchen
17.03.2010 ºDryadeRäucherstäbchen sind quasi zu Stäbchen gerolltes Räucherwerk.
Im Moment sind jede Menge unterschiedliche Räucherstäbchensorten im Handel erhältlich. Aber, wie so oft, auch hier gibt es große Unterschiede in der Herstellung der der Qualität. Sie werden entweder hergestellt in dem das fein pulverisierte Räucherwerk auf ein Holz- oder Bambusstäbchen geklebt wird, oder indem das Räucherwerk selber (ganz ohne Stäbchen) in die Form eines Stäbchens gerollt oder gepresst wird.
Räucherstäbchen auf Holzträgern entwickeln in der Regel mehr Rauch und haben aufgrund des mit glimmenden Holzes keinen so reinen Duft, wie Stäbchen ohne Träberholz
Räucherstäbchen werden überall auf der Welt angewendet, traditionell in allen asiatischen Ländern, im Hinduismus, Buddhismus, Taoismus in den Tempeln, sie werden bei Zeremonien und Meditationen angezündet und bestehen je nach Verwendung aus ganz unterschiedlichen Räucherstoffen. Dem Rauch wird oft auch eine reinigende Wirkung zugesprochen.
Gegenüber dem Räuchern von losem Räucherwerk auf Holzkohle sind Stäbchen einfacher zu handhaben, sparsam im Verbrauch und Duftkompositionen sind besser herzustellen. Bei der Verwendung von Räucherstäbchen fällt aber auch die Vorbereitung und das zeremonielle einer Räucherung weg. Es ist quasi die „light“-Version des Räucherns.
Die Räucherstäbchen ist nicht gleich Räucherstäbchen, es gibt große Unterschiede in der Herstellung und nicht zu Letzt natürlich auch in der Qualität.
Am bekanntesten sind sicherlich die „Indische Räucherstäbchen“
Sie werden durch Auftragen einer Paste aus Holz- oder Kohlepulverpulver, Ölen und Räucherwerk auf einen dünnen Holzstab hergestellt. Oder wie im Fall der sehr hochwertigen Räucherstäbchen von Auroshika werden erst die fertig getrockneten Räucherstäbchen (Kohlepaste auf ein Holzstäbchen gerollt) in die Duft-Essens getaucht.Sehr bekannt und beliebt sind auch die Räucherstäbchen aus dem Hause Nag Champa.
Aber besonders bei den indischen Räucherstäbchen ist auch Vorsicht angebracht: Neben den traditionellen Harzen, Hölzern und Kräutern kommen bei billigen indischen Räucherstäbchen auch synthetische Geruchs-Essenzen zur Verwendung, deren gesundheitliche Unbedenklichkeit nicht gesichert ist. (wie z.B. die Moschus-Ambretten)
Tibetische Räucherstäbchen
In Tibet haben Räucherstäbchen eine lange Geschichte. Sie werden seit dem 7.Jahrhundert vor allem aus traditionellen Kräuternmischungen hergestellt und werden auch heute noch per Hand gerollt und getrocknet. Sie haben keine Trägerstäbchen.
Die meisten tibetanischen Räucherstäbchen die heute im Handel sind stammen allerdings auf Grund der politischen Situation in Tibet, aus Nepal – Kathmandu, wo sie von Exil-Tibetaneren in kleinen Manufakturen gefertigt werden.
Indianische Räucherstäbchen
Sie sind eine moderne Erfindung. In den indianischen Räucherstäbchen werden traditionelle Räucherstoffe der Ureinwohner verwendet, die Herstellung ist jedoch die selbe wie bei den indischen Stäbchen. Die Amerikanischen Ureinwohnern hingegen verwendeten traditionell keine Stäbchen für ihre Räucherzeremonien sondern gebündelte Kräuter, die sogenannten Smuge-Sticks.
Japanische Räucherstäbchen
Die Japanische Räucherstäbchen werden ebenfalls völlig ohne Trägerhölz hergestellt. Statt dessen wird eine Paste aus feinem Holzpulver, pulverisierten Duftstoffen und Wasser hergestellt. Diese Masse wird dann durch feine Röhren gedrückt, in Stücke geschnitten und langsam getrocknet.
Die berühmten, hochwertige japanische Räucherstäbchen enthalten bis zu 20 verschiedenen Komponenten und müssen oftmals mehrere Jahre reifen. Besonders fein in ihrem Duft und leider auch sehr teuer sind Stäbchen mit einem hohen Anteil an Adlerholz.
Ayurvedische Räucherstäbchen
Räucherstäbchen werden auch in der traditionellen ayurvedischen Medizin eingesetzt. Sie werden aus speziellen Räuchermischungen hergestellt die die drei Doshas ins Gleichgewicht bringen. In der Herstellung sind sie den indischen Räucherstäbchen sehr ähnlich.
º Die Rose von Jerricho
16.03.2010 ºDryadeD
ie Rose von Jericho ist eine Wüstenpflanze die sich während der Trockenperiode zusammenrollt und austrocknet. In dem Augenblick in dem sie mit Wasser in Berührung kommt beginnt sie sich innerhalb kurzer Zeit zu öffnen und wird wieder grün.
Früher war sie in Deutschland sehr weit verbreitet, der Sage nach wurde sie von den ersten Kreuzrittern mit nach Europa gebracht, und als Auferstehungspflanze gehandelt.
Die Rose soll Glück und Segen bringen.
Die Rose von Jericho ist eine Wüstenpflanze und kommt deshalb ohne Erde aus und sehr lange auch ohne Wasser.
Wenn man dieses vertrocknete Knäuel in den Händen hält mag man kaum glauben, das ein wenig Wasser sie in kurzer Zeit zum Leben erweckt.
Langsam öffnet sie sich und wird von der Mitte her immer Grüner bis sie sich innerhalb von ein paar Stunden in sattem Grün entfaltet hat. Um Zeuge des Schauspiels zu werden begießt man die Pflanze mit Wasser und wartet ab, bis sie ganz grün ist, dann nimmt man sie aus dem Wasser, legt sie in eine Schale und gießt jeden Tag ein wenig frisches Wasser dazu. Sie darf allerdings nicht ständig im Nassen liegen, dann würde sie zu schimmeln beginnen.
Nach ungefähr einer Woche benötigt die Pflanze eine Trockenphase von etwa 10 Tagen. Wichtig ist das die Rose zwischendurch immer wieder völlig austrocknen kann.
Im vollkommen trockenen Zustand kann man sie im Kleiderschrank aufbewahren um Motten fernzuhalten. Im feuchten Zustand dient die Rose als Rauchverzehrer und Luftverbesserer.
Entgegen der weitverbreiteten Gerüchte mag die Rose von Jerricho allerdings nicht mit heißem oder kochendem Wasser überbrüht werden, dann stirbt sie, so wie das bei jeder anderen Pflanze auch wäre.