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Die Rose von Jericho ist eine Wüstenpflanze die sich während der Trockenperiode zusammenrollt und austrocknet. In dem Augenblick in dem sie mit Wasser in Berührung kommt beginnt sie sich innerhalb kurzer Zeit zu öffnen und wird wieder grün.
Früher war sie in Deutschland sehr weit verbreitet, der Sage nach wurde sie von den ersten Kreuzrittern mit nach Europa gebracht, und als Auferstehungspflanze gehandelt.
Die Rose soll Glück und Segen bringen.
Die Rose von Jericho ist eine Wüstenpflanze und kommt deshalb ohne Erde aus und sehr lange auch ohne Wasser.
Wenn man dieses vertrocknete Knäuel in den Händen hält mag man kaum glauben, das ein wenig Wasser sie in kurzer Zeit zum Leben erweckt.
Langsam öffnet sie sich und wird von der Mitte her immer Grüner bis sie sich innerhalb von ein paar Stunden in sattem Grün entfaltet hat. Um Zeuge des Schauspiels zu werden begießt man die Pflanze mit Wasser und wartet ab, bis sie ganz grün ist, dann nimmt man sie aus dem Wasser, legt sie in eine Schale und gießt jeden Tag ein wenig frisches Wasser dazu.
Nach ungefähr einer Woche benötigt die Pflanze eine Trockenphase von etwa 10 Tagen. Wichtig ist das die Rose zwischendurch immer wieder völlig austrocknen kann.
Im vollkommen trockenen Zustand kann man sie im Kleiderschrank aufbewahren um Motten fernzuhalten. Im feuchten Zustand dient die Rose als Rauchverzehrer und Luftverbesserer.
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